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Samstag, 18. April 2026

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WWF warnt vor Folgen des Tiefseebergbaus

Norwegen entdeckt Rohstoffvorkommen im Meeresboden

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Abbau der Mineralien von Kupfer bis zu Seltenen Erden wird geprüft. Umweltverbände fordern Stopp der Exploration.

Nachdem der staatliche schwedische Bergbaukonzern LKAB vor einigen Wochen Aufsehen mit der Entdeckung eines großen Vorkommens Seltener Erden erregt hat, legt nun das Nachbarland Norwegen nach. Von „beträchtlichen“ Mengen an Metallen und Mineralien – von Kupfer bis hin zu Seltenerdmetallen – im norwegischen Meeresboden spricht das Norwegian Petroleum Directorate, das eine entsprechende Studie durchgeführt hat.

Ob die Bodenschätze jedoch abgebaut werden können, müsste weitere Untersuchungen klären. Dies gelte auch für die möglichen Auswirkungen auf die Umwelt. WieCNN berichtet, hätte Umweltorganisationen Norwegen bereits dazu aufgefordert, die weitere Erkundung zu verschieben, bis Studien über die möglichen Folgen der Ressourcenförderung auf diesen Lebensraum vorliegen. Der World Wide Fund For Nature (WWF) lehnt den Tiefseebergbau generell ab und verweist auf andere Möglichkeiten, um den steigenden Bedarf an kritischen Mineralien zu decken, so etwa durch den Aufbau einer Kreislaufwirtschaft.

Photo: iStock/inusuke

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