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Freitag, 17. April 2026

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Möglicher Kompromiss für Lynas in Malaysia

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Aufbereitung Seltener Erden könnte unter Auflagen fortgesetzt werden.

Nachdem die malaysische Regierung dem australischen Bergbaukonzern Lynas zum 1. Juli dieses Jahres Teile des Aufbereitungsprozesses für Seltene Erden untersagt hat, zeichnet sich nun ein möglicher Kompromiss ab. Chang Lih Kang, Minister für Wissenschaft, Technologie und Innovation, teilte auf dem Kurznachrichtendienst Twitter mit, dass die Regierung den Weiterbetrieb der entsprechenden Anlage in Betracht ziehen könnte. Lynas müsse dafür die leicht radioaktiven Rückstände des Aufbereitungsprozesses außer Landes bringen, so der Politiker. Das Unternehmen hatte zuvor gegen die neuen Auflagen Einspruch eingelegt, wie Bloomberg (Paywall) berichtet.

Die Reaktionen auf die Ankündigung des Ministers fallen auf Twitter durchwachsen aus. Einige Nutzer verteidigen den harten Kurs der Regierung gegenüber dem australischen Unternehmen, andere sehen darin eine direkte Unterstützung für die chinesische Seltenerdindustrie, die von dem zuvor angekündigten Verbot profitieren würde. Lynas ist der bedeutendste Produzent Seltener Erde außerhalb von China und positioniert sich zunehmend als alternativer Lieferant für diese kritischen Rohstoffe.

Photo: iStock/drduey

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