Mehr Reichweite für E-Autos durch Tellur

16. Juli 2021 | Technologien

In Kanada wird an der Entwicklung neuer sichererer Batterien für die Elektromobilität geforscht.

Am Pacific Institute for Climate Solutions (PICS), einem Zusammenschluss verschiedener Universitäten in der kanadischen Provinz British Columbia, wird seit einigen Monaten an der Entwicklung einer Alternative zu Lithium-Ionen Batterien für Elektroautos geforscht. Lithium-Ionen Batterien enthalten brennbare Flüssigkeiten. Bei einem Unfall oder unsachgemäßem Gebrauch können die Batterien sich entzünden und giftige Dämpfe entstehen. Durch den Einsatz von Tellur und Schwefel soll nun eine Feststoffbatterie entwickelt werden, wie aus einer Pressemitteilung des Instituts hervorgeht. Diese wäre in der Anwendung sicherer. Die hohe elektrische Leitfähigkeit des Technologiemetalls Tellur würde außerdem ein schnelleres Laden und Entladen der Batterie sowie eine größere Reichweite ermöglichen, so Projektleiter Jian Liu.  Die Akzeptanz der Elektromobilität könnte so weiter gesteigert werden, kommentiert der stellvertretende PICS-Direktor Bentley Allen. Das Forschungsprojekt ist auf drei Jahre angelegt.

Photo: Pacific Institute for Climate Solutions

2030 oder 2050 Klimaneutralität
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