Forscher verbinden erstmals Halbleiter und Supraleiter miteinander

16. Juli 2021 | Technologien

Erstmals wurden ultradünne Halbleiter und Supraleiter verbunden. Dadurch eröffnen sich völlig neue Anwendungsgebiete.

Forscher der Universität Basel und dem japanischen National Institute for Materials Science haben erstmals einen nur wenige Atome dicken Halbleiter aus Molybdändisulfid (MoS2) mit einem Supraleiter aus Molybdän-Rhenium (MoRe) verbunden. Molybdän-Rhenium leitet Strom widerstandslos und behält diese Eigenschaft auch in Anwesenheit starker Magnetfelder bei. Durch die Kombination von MoS2 und MoRe eröffnen sich  völlig neue Anwendungsgebiete für ultradünne Halbleiter, schreiben die Forscher in einer Pressemitteilung. Dazu gehören etwa leistungsstarke Quantencomputer. Die Materialeigenschaften und physikalischen Phänomene der neuen Verbindung sollen nun weiter erforscht werden. Auch mit anderen Halbleitermaterialien wollen die Wissenschaftler experimentieren.

2030 oder 2050 Klimaneutralität
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