GM: 7 Milliarden Dollar für die Elektromobilität

26. Januar 2022 | Markt

Der Automobilkonzern General Motors investiert umfangreich in Fertigungskapazitäten für E-Fahrzeuge. Widerstandsfähige Lieferketten stehen im Fokus der Beschaffungsstrategie.

Mit der größten Einzelinvestition der Unternehmensgeschichte will der US-Autohersteller General Motors (GM) in Nordamerika zum Marktführer in der Elektromobilität werden. Sieben Milliarden US-Dollar sollen in vier Produktionsstandorte in Michigan fließen, teilte der Konzern am gestrigen Dienstag mit. Ziel sei die Erhöhung der Produktionskapazitäten für Elektrofahrzeuge und Batteriezellen. 4.000 neue Arbeitsplätze würden im Zuge dessen geschaffen, heißt es weiter.

Neben der Erweiterung der Fertigungskapazitäten arbeitet GM an der Diversifizierung der Lieferketten für Batteriekomponenten und andere Materialien, die für den Bau von Elektrofahrzeugen unerlässlich sind. Seltene Erden, Legierungen und fertige Magnetkomponenten wird unter anderem MP Materials liefern (wir berichteten). Das Bergbauunternehmen fördert die entsprechenden Rohstoffe wie Neodym-Praseodym in der kalifornischen Mountain Pass Mine.

Photo: iStock/jetcityimage

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