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Freitag, 8. Mai 2026

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Führendes Forschungszentrum für Seltene Erden soll entstehen

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Vier deutsche Universitäten wollen Seltenerd-Materialien mit neuen außergewöhnlichen Eigenschaften entwickeln.

Smartphones, Elektromotoren und Windräder: Zahlreiche Technologien benötigen Materialien auf Basis Seltener Erden. Eine neue Sonderforschungsinitiative soll nun die chemischen und physikalischen Eigenschaften molekularer Seltenerd-Verbindungen untersuchen – Bereiche, die bislang erstaunlich wenig erforscht seien, schreibt das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), das den Verbund 4f for Future koordinieren wird. Mit dem Ziel, Materialien „mit noch nie dagewesenen optischen und magnetischen Eigenschaften“ zu entwickeln, soll ein weltweit führendes Zentrum aufgebaut werden, so Professor Peter Roesky vom KIT, der Sprecher des Forschungsverbunds.

Neben dem KIT sind die Philipps-Universität Marburg, die LMU München und die Universität Tübingen beteiligt. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert den interdisziplinären Verbund ab 2023 vier Jahre lang mit über zehn Millionen Euro. 

Zu den Metallen der Seltenen Erden zählt Thulium.

Photo: Peter Roesky, KIT

Beitragsphoto: iStock/Kkolosov

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