China: Export von Permanentmagneten aus Seltenen Erden geht im Oktober zurück

3. November 2021 | Markt

Steigende Preise wirken sich auf Nachfrage nach Seltenerdmagneten aus. Deutschland ist Hauptimporteur, berichtet Shanghai Metals Market.

China hat im Oktober vermutlich deutlich weniger Permanentmagneten aus Seltenen Erden exportiert als im Vormonat, wie der Informationsdienst Shanghai Metals Market (SMM) berichtet. Die Preise für die strategischen Rohstoffe, die für die Herstellung notwendig sind, hatten sich im Oktober durch Energieengpässe, steigende Produktionskosten und geringere Verfügbarkeit stark verteuert (wir berichteten). Die Nachfrage aus dem Ausland dürfte daher im abgelaufenen Monat gedämpft worden sein, so SMM.

Der Bedarf sollte in absehbarer Zeit wieder steigen, da die Permanentmagneten für diverse Anwendungen vom Kopfhörer bis zur Windkraftanlage benötigt werden. Mit einem Marktanteil von etwa 90 Prozent besitzt China ohnehin ein Quasimonopol auf die Komponenten. Die Europäische Union deckt sogar 98 Prozent des Bedarfs mit Permanentmagneten aus chinesischer Produktion, wie Reuters kürzlich berichtete.

Im laufenden Jahr sei Deutschland der Hauptimporteuer der Seltenerdmagneten gewesen, gefolgt von den USA, so SMM.

Photo: iStock/xiao zhou

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