Blockchain: Transparenz von der Mine bis zur Ware

von | 24. Jan 2022 - 10:37 | Technologien

Teck Resources startet Pilotprojekt zur Rückverfolgbarkeit von Germanium von der Förderung bis zur Verarbeitung.

Die Blockchain-Technologie ist vor allem im Zusammenhang mit dem Erwirtschaften von Kryptowährungen wie der Bitcoin immer wieder ein Thema. Doch die Technologie zur manipulationssicheren Übermittlung von Daten kann auch zum lückenlosen Nachweis der Herkunft und des CO2-Fußabdrucks von Produkten genutzt werden.

Das kanadische Unternehmen Teck Resources, nach eigenen Angaben der größte Germanium-Produzent in Nordamerika, will diese Transparenz auch auf dem Markt für Technologiemetalle etablieren. Für ein Pilotprojekt hat sich Teck nun mit dem auf Blockchain-Lösungen spezialisierten Unternehmen DLT Labs zusammengetan. Ziel sei es, die Herkunft von Germanium von der Mine bis zur Weiterberarbeitung vollständig zu dokumentieren, wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht.

Die übermittelten Daten sollen Informationen zu den Umwelt-, Sozial und Unternehmungsführungsstandards liefern. Diese ESG-Faktoren (von Englisch Environmental Social Governance) gewinnen zunehmend an Bedeutung für Investoren und Verbraucher.

2030 oder 2050 Klimaneutralität