Audi macht Standorte fit für die E-Mobilität

28. Oktober 2021 | Markt

Neckarsulm soll Kompetenzzentrum für Hochvoltbatterien werden.

Der Autohersteller Audi will die Produktion von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor bis 2033 auslaufen lassen. Der Konzern macht dafür sukzessive seine Standorte und Mitarbeiter für die Elektromobilität fit. In Neckarsulm wird bis 2023 ein Forschungszentrum für Hochvoltbatterien entstehen, einem Bauteil, das Audi Entwicklungsvorstand Oliver Hoffmann in einer Pressemitteilung als wettbewerbsentscheidend bezeichnet.

In diesem Batterietechnikum sollen Prototypen für verschiedene E-Fahrzeuge erprobt werden, so das Unternehmen. Dies sei ein klares Bekenntnis zum Standort und biete eine zukunftssichere Perspektive für die Beschäftigten, auch nach dem Ende des Verbrennungsmotors. Die Mitarbeiter, die zuvor im Prüfzentrum für konventionelle Antriebe angestellt waren, wurden für die neuen Aufgaben eigens weitergebildet.

Wie hoch der Bedarf an neuen E-Autos ist, hat kürzlich die Nationale Plattform Zukunft der Mobilität mitgeteilt (wir berichteten). Das Gremium, das die Bundesregierung berät, sieht bis 2030 einen Bedarf von 14 Millionen Fahrzeugen. Aktuell liegt die Zahl 309.000 reinen E-Autos. 

Photo: iStock/supergenijalac

2030 oder 2050 Klimaneutralität
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