Opel-Mutter forciert Elektrifizierung

9. Juli 2021 | Technologien

Die Holding Stellantis will 30 Milliarden Euro in die umweltfreundliche Mobilität investieren. Auch Batterien will der Konzern künftig selbst produzieren.

Opels Mutterkonzern Stellantis, Anfang des Jahres aus der Fusion der Groupe PSA (PSA) und Fiat Chrysler Automobiles (FCA) hervorgegangen, will massiv in die Elektromobilität investieren. In Europa sollen bis 2030 70 Prozent des Autoabsatzes auf emissionsarme Fahrzeuge entfallen, in den USA 40 Prozent, wie am gestrigen Donnerstag mitgeteilt wurde. Um dieses Ziel zu erreichen, will Stellantis fünf Batteriefabriken bauen. Das Unternehmen hat zudem Absichtserklärungen mit Partnern in Nordamerika und Europa geschlossen, die aus Sole Lithium für die Batterieproduktion gewinnen. Hierdurch soll die Versorgungssicherheit mit diesem kritischen Rohstoff gewährleistet werden.  
Opel will bereits bis 2028 in Europa komplett elektrisch werden, der Autobauer aus Rüsselsheim will mit Elektroautos dann auch den chinesischen Markt erschließen, wie unter anderem das Handelsblatt berichtet.

Photo: iStock/nrqemi

2030 oder 2050 Klimaneutralität
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