Uranium One steigt in den Lithiumabbau in Argentinien ein

30. November 2021 | Markt

Rosatom-Tochter will Geschäft diversifizieren und investiert in den Abbau von Lithium für die Batterieproduktion.

Die Uranium One Holding, eine Tochter der Föderalen Agentur für Atomenergie Russlands, besser bekannt als Rosatom, hat ein Abkommen zur Gründung eines Joint-Ventures mit dem Unternehmen Alpha Lithium Corporation geschlossen. Ziel sei die Entwicklung des Tolillar Lithiumvorkommens in der argentinischen Provinz Salta, wie Uranium One am Montag mitteilte.

Uranium One will sein Geschäftsmodell zunehmend diversifizieren, dazu gehört auch die Erschließung von Seltenerdvorkommen und Lagerstätten von Technologiemetallen, aber auch die Investition in die Herstellung von Biokraftstoffen.

Im Rahmen der nun angekündigten Vereinbarung wird das Unternehmen für 30 Millionen Dollar einen Anteil von 15 Prozent an der Alpha Lithium Corporation erwerben, die wiederum 100 Prozent der Anteile an der Projektgesellschaft Alpha Argentina hält, welche die Explorations- und Produktionsrechte für die Lithiumlagerstätte Tolillar besitzt.

Lithium wird vor allem für die Herstellung von Batterien benötigt, der Bedarf steigt durch die zunehmende Anzahl an Elektroautos rapide an. Der Abbau steht aufgrund von Umweltbedenken allerdings immer wieder in der Kritik. Uranium One versichert unterdessen, dass das Projekt unter Berücksichtigung der Interessen der örtlichen Gemeinden und unter Einsatz innovativer Technologien, die minimale Auswirkungen auf die Umwelt haben, entwickelt werde.

Photo: iStock/Cavan Images

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