Superreiche setzen auf Alternative Investments

2. August 2021 | Finanzen

Goldman Sachs Report zeigt die Investmentstrategie von Family Offices.

Wie legen Superreiche ihr Geld an? Spannende Einblicke dazu liefert ein Bericht der Investmentbank Goldman Sachs. Befragt wurden weltweit sogenannten Family Offices. Diese verwalten das Vermögen wohlhabender Familien, übernehmen aber auch Aufgaben wie die Steuerung philanthropischer Aktivitäten. Auffällig bei der Vermögensstrukturierung ist laut Goldman Sachs ein überdurchschnittliches Engagement in alternativen Anlagen. Diese machen im Schnitt 45 Prozent des Vermögens aus. Neben privatem Beteiligungskapital und Immobilien gehört dem Report zufolge auch das Investment in Rohstoffe. Der hohe Anteil an Alternativen Investments spiegelt unter anderem die langfristige Orientierung und die hohe Renditeerwartung der Kunden wider, so Goldman Sachs. Kryptowährungen wie der Bitcoin sind für die Befragten derzeit noch kein Thema. Vor dem Hintergrund niedriger Zinsen und der Inflationsgefahr, setzen die Family Offices zudem verstärkt auf Immobilien und Aktien sowie auf die Investition in Unternehmen.

Photo: iStock/Alejandro Reyes Rucker

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