Seltene Erden: Tansania rückt in den Fokus

21. Juli 2021 | Markt

Tansania ist reich an Bodenschätzen. Künftig sollen dort Seltene Erden gefördert werden.

Der Weg zur klimaneutralen Wirtschaft geht einher mit einem erhöhten Bedarf an Seltenen Erden und Technologiemetallen. Ob in Windrädern, Solarzellen oder für die Elektroautos: in ihnen stecken diese strategischen Rohstoffe. Diese werden überwiegend werden in China gefördert, aber vermehrt wird andernorts die wirtschaftliche und technische Machbarkeit des Abbaus geprüft. Dies geschieht nun auch im ostafrikanischen Tansania. Der Bergbau hat dort eine lange Tradition und ist einer der wichtigsten Wirtschaftszweige des ressourcenreichen Landes. Das Ngulla Project soll die umfangreichen Neodym-Praseodym-Lagerstätten im Süden des Landes erschließen. Das australische Unternehmen Peak Ressources ist kurz davor, die Lizenz für den Abbau zu erhalten, berichtet Mining Technology. Die Erschließung neuer Vorkommen ist selbstverständlich auch als Teil einer Diversifikationsstrategie der Lieferketten zu sehen, die darauf abzielt, sich unabhängiger von China zu machen. Das Bewusstsein der Marktteilnehmer dafür erhöhe sich, so Bardin Davis, Managing Director von Peak Ressources, gegenüber Mining Weekly.
Potential in Tansania sieht auch das australische Unternehmen Vital Metals, das kürzlich in Kanada die erstmalige Förderung von Seltenen Erden begonnen hat und sich nun um eine Abbaulizenz bemüht im Osten Tansania.

2030 oder 2050 Klimaneutralität
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