Kritische Rohstoffe: PwC mahnt zur Eile

von | 23. Juni 2022 | Markt

Top 40 der Bergbauindustrie steht vor großen Herausforderungen.

Die Bergbauindustrie befinde sich in einem beispiellosen Wandel, konstatiert die Unternehmensberatung PwC in ihrem aktuellen Jahresbericht zu den Top 40 der Branche. Wenngleich die Unternehmen im vergangenen Jahr Rekordgewinne einfuhren, hänge ihr zukünftiger Erfolg vor allem davon ab, ob sie auch auf dem Weg zu Klimaneutralität eine führende Rolle einnehmen können, sprich beim Abbau der dafür notwendigen kritischen Rohstoffe. Denn – so das Urteil des Reports „Mine 2022“ – der Bedarf an Materialien von Aluminium bis zu Seltenen Erden steige und werde das Angebot in naher Zukunft überschreiten. Investitionslücken würden die Situation noch verstärken.

Auf die Unternehmen käme eine ganze Reihe Herausforderungen zu, denn um den zunehmend wichtigen Nachhaltigkeitskriterien zu genügen, müsse der Bergbau sich stellenweise neu erfinden und andere Methoden entwickeln. Dies gelte auch, weil die Vorkommen kritischer Rohstoffe deutlich kleiner seien als diejenigen von etwa Kohle oder Eisenerz.

PwC mahnt die Branche zur Eile bei der Neuausrichtung, zumal neue Unternehmen in den Startlöchern stünden, die sich auf bestimmte Materialien spezialisiert hätten und auch nachgelagerte Stufen der Wertschöpfungskette abdecken würden.

Der Report „Mine 2022“ ist hier zu finden.

Photo: iStock/qwerty01

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