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Tokyo
24. August 2021
10:30
Eric Damasceno Hendrich

Japan will ausländische Investitionen in Rohstoffe einschränken

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Für das Erreichen der eigenen Klimaziele benötigt Japan große Mengen strategischer Rohstoffe. Diese sollen nun gegen ungewollten Zugriff gesichert werden.

Japan will ausländische Investitionen in die Industrie rund um Seltene Erden und Technologiemetalle stärker reglementieren, berichtet Nikkei Asia. Dazu soll der Foreign Exchange and Foreign Trade Act (FEFTA) entsprechend erweitert werden. Investoren aus dem Ausland müssen die Regierung benachrichtigen, wenn sie in Teilbereiche dieser Industrie investieren wollen, angefangen bei Herstellern von Bergbaugeräten bis zu Unternehmen, die Mineralanalysen anbieten. Zusätzlich sollen ausländischen Investitionen in diesen Bereichen künftig strenger beobachtet werden. Inkrafttreten soll die Regelung voraussichtlich noch in diesem Jahr, schreibt Argus Media.
Japan will mit den geplanten Maßnahmen Schwachstellen in der Versorgung mit strategischen Rohstoffen beseitigen und diese vor ungewolltem Zugriff, etwa durch China, schützen. Gebraucht werden die Seltenen Erden und Technologiemetalle für die Herstellung von Elektroautos, aber auch für Solarzellen oder Windenergieanlagen. Bis 2050 will Japan klimaneutral sein.

Photo: iStock/SeanPavonePhoto

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