Erfolg für Elon Musk: Tesla darf in Brandenburg produzieren

4. März 2022 | Allgemein

Ab Mitte März könnten die ersten Fahrzeuge vom Band rollen

Nun hat er sich also durchgesetzt: Elon Musk hat am Freitagnachmittag die Betriebserlaubnis für die erste Tesla-Fabrik in Europa erhalten. Im brandenburgischen Grünheide dürfen damit bald die ersten Luxus-Elektroautos vom Band rollen, berichtet der Rundfunk Berlin-Brandenburg RBB. Gegen den Bau regte sich vor Ort immer wieder Protest, da negative Auswirkungen auf die Umwelt und die Wasserversorgung befürchtet wurden. Tesla erweiterte zudem den Bauplan um eine Batteriefabrik, was das Genehmigungsverfahren zusätzlich verlängerte.

Ursprünglich sollte die Produktion schon im Sommer 2021 starten. Von den Verzögerungen und fehlenden Genehmigungen unbeirrt, schritt derweil der Bau voran, auf eigenes Risiko des Unternehmens. Wäre der Bescheid negativ ausgefallen, wäre Tesla zum Rückbau auf eigene Kosten verpflichtet. Zu dem finanziellen Verlust hätte sich dann der Verlust einer Chance für das strukturschwache Bundesland gesellt. Tesla gilt als Wegbereiter für die Ansiedlung weiterer Unternehmen aus der Branche, so soll im Osten Brandenburgs Europas erste Fabrik für Lithiumhydroxid errichtet werden. Das Material wird für die Herstellung von E-Autobatterien benötigt. Das deutsch-kanadische Rohstoffunternehmen Rock Tech Lithium will ab 2024 sowohl Tesla als auch das Chemieunternehmen BASF beliefern, das ebenfalls in Brandenburg neben der Produktion von Kathodenmaterial auch eine Pilotanlage für das Batterierecycling plant.

iStock/Teka77

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