43 Milliarden Euro für die europäische Chipindustrie

von | 19. Apr 2023 - 10:13 | Politik

Einigung zwischen Europarat und EU-Parlament erzielt. Zustimmung der Mitgliedsstaaten steht noch aus.

Mit einem eigenen Chip-Gesetz will sich die Europäische Union gegen Halbleiterknappheit wappnen und eine führende Rolle auf dem Gebiet dieser Technologie einnehmen. Dafür sollen insgesamt 43 Milliarden Euro an öffentlichen und privaten Investitionen mobilisiert werden. Am Dienstag haben der Europarat und das Europäische Parlament eine vorläufige Einigung erzielt, die noch formal vom Europaparlament und den Mitgliedsstaaten gebilligt werden muss, bevor sie in Kraft tritt. Vorgesehen ist ein mehrstufiger Ansatz, der neben der eigentlichen „Chips for Europe Initiative“ ein Überwachungs- und Krisenreaktionssystem vorsieht, das Versorgungsengpässe zeitnah identifiziert.

Der Mangel an Chips hat in den vergangenen Jahren unter anderem die Automobilindustrie hart getroffen. Die Nachfrage nach den Komponenten, die zahlreiche Funktionen in den Fahrzeugen steuern, wird in Zukunft noch steigen. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) geht bis 2030 von einer Verdreifachung aus. Hintergrund ist der Ausbau der Elektromobilität, aber auch Fahrassistenzsysteme oder das Autonome Fahren.

Photo: iStock/gorodenkoff

Der Rohstoff.net Newsletter

Jetzt anmelden und auf dem Laufenden bleiben!

Rohstoff.net Newsletter
Jetzt anmelden und auf dem Laufenden bleiben!

Für den Versand unserer Newsletter nutzen wir rapidmail. Mit Ihrer Anmeldung stimmen Sie zu, dass die eingegebenen Daten an rapidmail übermittelt werden. Beachten Sie bitte auch die AGB und Datenschutzbestimmungen.