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Donnerstag, 14. Mai 2026

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Green-Tech-Growth

Green Tech: Report sieht unerwartet schnellen Fortschritt

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Wood Mackenzie zeigt dynamische Entwicklung in Schlüsselsektoren wie Wind- und Solarenergie auf, weist aber zugleich auf Abhängigkeiten in den Lieferketten hin.

Die weltweiten Klimaschutzbemühungen reichen noch nicht aus, um die globale Erwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen – doch in einigen Schlüsselbereichen vollzieht sich aktuell ein unerwartet schneller Wandel. Zu diesem Ergebnis kommt ein neuer Report des Marktforschungsunternehmens Wood Mackenzie. Zum einen hätte die Politik etwa in China, den USA, der EU, Südkorea oder Indien entsprechende Weichen gestellt, biete nun Anreize zur Förderung klimafreundlicher Technologien und unterstütze den Aufbau neuer Lieferketten für wichtige Rohstoffe. Zum anderen würden sich die Technologien selbst, wie Wärmepumpen oder Kohlenstoffabscheidung und -speicherung, erheblich weiterentwickeln.  

Als wichtigen Trend auf dem Weg zu einer CO2-armen Welt hat Wood Mackenzie unter anderem den Aufstieg der Erneuerbaren Energien identifiziert. Mit einer geschätzten durchschnittlichen Wachstumsrate von jährlich vier Prozent würden diese bis 2050 die Primärenergieversorgung dominieren und fossile Brennstoffe in den Schatten stellen. „Herausragende Leistungsträger der Energiewende“ seien vor allem Wind- und Solarkraft, neben stetigen technologischen Fortschritten tragen die langfristigen Kostensenkungen zu dieser Entwicklung bei.

Als weiteren positiven Trend für die weltweiten Klimaschutzbestrebungen sehen die Analysten Chinas Marktführerschaft bei Solarmodulen. Chinas Zubau an Solarkapazität in diesem Jahr werde mehr als doppelt so hoch sein wie in den USA und der EU zusammen. Durch seine enormen Kostenvorteile, bedingt durch verschiedene Faktoren wie massive Subventionen und niedrige Energiekosten, dominiere die Volksrepublik über 80 Prozent der weltweiten Herstellung an Solarmodulen. Dies betrifft alle Stufen der Wertschöpfungskette, von Rohstoffen wie Polysilizium bis hin zu Vorprodukten wie Ingots, Wafern und Zellen, wie bereits ein früherer Bericht der Internationalen Energieagentur IEA aufzeigte. Die Dominanz in diesem Bereich sei jedoch zugleich ein Nachteil für Konkurrenten wie die USA und Europa, so Wood Mackenzie weiter. Wie wir berichteten, sieht sich Europas Solarindustrie unter Druck und fordert die Politik zur Stärkung der heimischen Wertschöpfungskette auf.

Photo: iStock/Galeanu Mihai

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