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Freitag, 8. Mai 2026

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Metalle

Deutschland: Importpreise steigen

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Die Importpreise sind in Deutschland im Juli im Jahresvergleich durchschnittlich um fast 30 Prozent gestiegen. Dies sei vor allem auf die Energiepreisentwicklung zurückzuführen, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte. Besonders deutlich wird dies bei importierter Steinkohle, deren Preise 260,8 Prozent über denen von Juli 2021 liegen. Erheblich teurer wurden im Jahresvergleich zudem Rohaluminium (plus 57,6 Prozent), Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen (plus 25,7 Prozent). Gegenüber Juni 2022 ist bei diesen Gütern allerdings ein leichter Preisrückgang zu verzeichnen.

Die hohen Rohstoffpreise sind unter anderem für die Windkraftbranche eine starke Belastung, der Bau eines Windrades koste derzeit bis zu 30 Prozent mehr, wie ein Sprecher des Projektentwicklers Juwi gegenüber dem Südwestrundfunk (SWR) sagte. Betroffen von der Entwicklung seien auch Photovoltaikanlagen. Deren Unterbau besteht in der Regel aus Stahl oder Aluminium.

Photo: iStock/tiero

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