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Dienstag, 12. Mai 2026

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Containerschiff im Hafen

China: Lieferkettenprobleme reloaded?

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Stark ansteigende Corona-Fälle könnten Produktion und Transport zum Erliegen bringen.

Die Probleme in den weltweiten Lieferketten sind noch nicht ausgestanden, da zeichnen sich bereits neue Unterbrechungen ab. Im Interview mit dem Handelsblatt spricht die Wirtschaftswissenschaftlern Ulrike Malmendier von einem Einbrechen der Lieferketten, falls Chinas Umschwenken im Umgang mit dem Corona-Virus die Fallzahlen im Land „explodieren“ ließe. Die strenge „Zero-Covid“-Politik wurde nach massiven Protesten gelockert, seitdem steigt die Zahl der Corona-Fälle rasant. Sollten Häfen oder Fabriken geschlossen werden, würde dies „dramatische wirtschaftliche Folgen“ nach sich ziehen, so Malemendier weiter. Die Preise für Rohstoffe und Vorprodukte dürften dann wieder deutlich steigen. 

Das Hongkonger Leitmedium, die South China Morning Post, sieht die Volksrepublik nun unter Zugzwang, um die Position als wichtigster Warenlieferant der Welt zu verteidigen. Die Zeitung verweist dabei auf zahlreiche ausländische Investoren, die begonnen hätten, Optionen in anderen asiatischen Ländern zu prüfen. Auch Deutschland müsse nun handeln, sagt Ulrike Malmendier, Abkopplungsfantasien seien dabei aber nicht zielführend.

Photo: iStock/tcly

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