China forciert Entwicklung neuer Elektromotoren

23. November 2021 | Markt

Effizientere Motoren sollen CO2-Ausstoß verringern und Energie sparen.

China will die Nutzung und Entwicklung energieeffizienter Elektromotoren vorantreiben. Bis 2023 sollen 20 Prozent der in Industrie, Verkehr und in Haushalten genutzten E-Motoren durch neue Modelle ersetzt werden, berichtet die regierungsnahe Global Times. Davon erhofft sich das Land die Einsparung von Energie und die Reduzierung klimaschädlicher Emissionen.

Damit das Vorhaben gelingt, soll die Material- und Produktentwicklung vorangetrieben werden. Vorgesehen ist unter anderem auch die Verwendung von Elektromotoren mit Permanentmagneten aus Seltenen Erden, wie etwa Neodym.

China ist mit einem Marktanteil von 90 Prozent der größte Produzent der Magneten, besitzt also beste Ausgangsbedingungen für das erfolgreiche Umsetzen des Projektes. Der angepeilte Entwicklungsschub in der Motorfertigung könnte Chinas globale Bedeutung auch bei nachgelagerten Stufen der Wertschöpfungskette strategischer Rohstoffe vergrößern. So etwa in der Fertigung und dem Export von Elektrofahrzeugen, deren Nachfrage durch das absehbare Ende des Verbrennungsmotors deutlich zunimmt.

Photo: iStock/Ioraks

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