Jetzt muss die Regierung entscheiden; technische Fragen zur Aufbereitung bleiben.
Das Rohstoffvorkommen Norra Kärr im Süden Schwedens könnte nach Ansicht des Bergbauunternehmens Leading Edge Materials (LEM) zu einer sicheren Versorgung der europäischen Industrie mit Seltenen Erden beitragen. Seit Jahren bemüht sich der kanadische Konzern um die Genehmigung zum Abbau vor Ort. Nach einer Umgestaltung der Projektplanung meldet LEM hierbei jetzt einen Erfolg: Die schwedische Bergbauaufsichtsbehörde Bergsstaten hat den Antrag der unternehmenseigenen Tochtergesellschaft Greenna Mineral AB auf eine Abbaukonzession geprüft und an die schwedische Regierung weitergeleitet. Diese wird nun die endgültige Entscheidung treffen.
Norr Kärr weist laut LEM eine hohe Konzentration an schweren Seltenen Erden auf. Der überwiegende Teil dieser Elemente ist im Mineral Eudialyt gebunden. Die metallurgische Aufbereitung und wirtschaftliche Gewinnung der Rohstoffe aus diesem Mineral gilt jedoch als technisch anspruchsvoll und ist daher weiterhin Gegenstand intensiver Forschungs- und Entwicklungsarbeiten.
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