Unternehmen nimmt neue Produktionslinie in Betrieb.
Neo Performance Materials hat in seiner Anlage in Estland eine neue Produktionslinie zur Trennung schwerer Seltener Erden in Betrieb genommen. Die Anlage laufe bereits mit voller geplanter Kapazität, aktuell werde noch an der Stabilität und Reinheit gearbeitet, bevor die reguläre Produktion beginnen könne, heißt es in einer Pressemitteilung des kanadischen Unternehmens. Gewonnen wurden Terbium und Dysprosium, die zunächst als chemische Zwischenprodukte („Process Solutions“) in flüssiger Form vorliegen und in weiteren Schritten zu reinen Metallen weiterverarbeitet werden. Beide Elemente der Seltenen Erden sind vor allem für die Herstellung von Hochleistungsmagneten notwendig. Die Volksrepublik ist der wichtigste Produzent und hatte im April des Vorjahres den Export unter strenge Auflagen gestellt.
Neo Performance verfügt in Estland bereits über eine Raffinerie für leichte Seltene Erden und seit September 2025 eine Fabrik für Permanentmagnete. Das Unternehmen könnte damit künftig eine entscheidende Rolle für die Versorgung der europäischen Industrie spielen. Zur Herkunft des verwendeten Ausgangsmaterials machte das Unternehmen in der Mitteilung keine Angaben; üblicherweise verarbeitet Neo in Estland jedoch importierte Seltene-Erden-Karbonate aus internationalen Lieferketten.
Photo: via Canva, Montage Rohstoff.net



