Export von Dysprosium und Terbium 2025 deutlich rückläufig – Zielländer verschieben sich 

von | 20. Jan. 2026 - 09:11 | Wirtschaft

Wie neue Daten der chinesischen Zollbehörden zeigen, ist der Export von Dysprosium aus China im Dezember deutlich gestiegen. 4.120 Kilogramm wurden ausgeführt, im Vormonat waren es lediglich 995 Kilogramm. Wichtigstes Empfängerland war Japan, gefolgt von Südkorea und Malaysia.  

Im Gesamtjahr 2025 zeigt sich bei diesem Element der Seltenen Erden unterdessen ein Exportrückgang von 35 Prozent. Betroffen davon war vor allem Japan, das 95 Prozent weniger Material bekam als 2024. Südkorea erhielt derweil mehr als die dreifache Menge. 

Entwicklung des Exports von Dysprosium.

Bei Terbium setzt sich der Exportrückgang fort: Nach 4.045 Kilogramm im November lieferte China im Dezember nur noch 2.123 Kilogramm ins Ausland. Japan und mit deutlichem Abstand Südkorea und Deutschland waren die wichtigsten Zielländer. Im Gesamtjahr 2025 ist wie bei Dysprosium ein Rückgang zu verzeichnen, der mit 38 Prozent noch etwas deutlicher ausfällt. 

Entwicklung des Exports von Terbium.

Für beide Rohstoffe, die wichtig für Magnettechnologien sind, gelten seit April Ausfuhrbeschränkungen, die spürbare Auswirkungen auf die Marktverfügbarkeit haben. 

Photo: Jonas F via Canva