Ein starker Jahresendspurt konnte Versorgungsengpässe in früheren Monaten ausgleichen.
Chinas Exporte von Seltenerdmagneten sind im Jahr 2025 weitgehend stabil geblieben, obwohl neue regulatorische Vorgaben und Marktschwankungen das Umfeld prägten. Wie aktuelle Zolldaten zeigen, beliefen sich die Ausfuhren im Gesamtjahr auf 57.794 Tonnen. Gegenüber dem Vorjahreswert von 58.142 Tonnen entspricht dies einem moderaten Rückgang von rund 0,6 Prozent.
Im Dezember erreichten die Exporte 5.952 Tonnen und lagen damit nur knapp unter dem Novemberwert. Wie in den Vormonaten zählten vor allem führende Standorte der Automobilindustrie mit hoher Nachfrage nach Permanentmagneten zu den wichtigsten Abnehmern. Angeführt wurde die Liste im Dezember von Deutschland mit 1.106 Tonnen, gefolgt von Südkorea mit 815 Tonnen und den USA mit 564 Tonnen. Nach Vietnam gingen 509 Tonnen, nach Japan 280 Tonnen.

Chinas Exporte von Seltenerdmagneten in den letzten Monaten.
Der Anstieg der Ausfuhren zum Jahresende konnte zwischenzeitliche Versorgungsunterbrechungen ausgleichen, die durch Pekings im April eingeführte Exportkontrollen ausgelöst worden waren. Die Engpässe betrafen insbesondere Produkte mit den Seltenerdelementen Dysprosium und Terbium. Marktteilnehmern zufolge verbesserten sich die administrativen Abläufe im Laufe des Jahres, sodass Exporteure Rückstände abbauen und den Auftragsstau abarbeiten konnten.
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