USA: 500 Millionen Dollar für kritische Mineralien

von | 16. März 2026 - 09:52 | Politik

Washingtons jüngste in einer Reihe von Maßnahmen, die Abhängigkeit von chinesischen Lieferungen zu verringern.

Das US-Energieministerium will bis zu 500 Millionen US-Dollar investieren, um die heimische Verarbeitung kritischer Mineralien und die US-Batterielieferkette auszubauen. Die Fördermittel sollen auch in Recyclingprojekte fließen. Ziele seien die Stärkung von Industrien mit Bezug zu nationaler Sicherheit, Transport, Fertigung und Energieinfrastruktur, sagte Energieminister Chris Wright. Zugleich sollen die steigende Energienachfrage der USA gedeckt und die Wettbewerbsfähigkeit bei neuen Technologien erhalten werden.

Die Initiative ist Washingtons jüngste Maßnahme, um die Abhängigkeit von chinesischen Importen zu reduzieren. China dominiert die Lieferketten zahlreicher kritischer Mineralien, insbesondere bei der Raffination und Weiterverarbeitung. Dadurch hat das Land erheblichen Einfluss auf die Verfügbarkeit von Materialien, die für Sektoren wie Batterien, Militärsysteme und Hightech essenziell sind. Mit den von China auferlegten Exportbeschränkungen für zahlreiche kritische Rohstoffe sind die weltweiten Lieferketten noch mehr unter Druck geraten.

Weitere Projekte, die die USA zur Stärkung ihrer Rohstoffversorgung auf den Weg gebracht haben, sind die angestrebte Materialreserve „Project Vault“ und Partnerschaften mit aufstrebenden Mineralienproduzenten wie Usbekistan.

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