Serra Verde strebt Diversifizierung der Kundenbasis an.
Der brasilianische Seltenerdproduzent Serra Verde beliefert derzeit fast ausschließlich chinesische Kunden mit schweren Seltenen Erden. Dies solle sich ändern, kündigte CEO Thras Moraitis im vergangenen Dezember an. In diesem Zuge wurden langfristige Lieferverträge neu verhandelt und laufen nun Ende 2026 aus. Diese neue Flexibilität trägt erste Früchte in Form einer Investitionszusage der Vereinigten Staaten. Das Finanzierungspaket der staatlichen Entwicklungsfinanzierungsbank der USA, DFC, umfasst Mittel in Höhe von 565 Millionen US-Dollar. Zudem erhält die US-Regierung eine Option auf eine Minderheitsbeteiligung. Die bereitgestellten Gelder würden eingesetzt, um bestehende Kredite zu besseren Konditionen abzulösen und die Produktionsanlagen in Brasilien weiterzuentwickeln, heißt es in einer Pressemitteilung.
Serra Verde hat Anfang 2024 die Produktion in seinem Bergwerk Mine Pela Ema im zentralbrasilianischen Bundesstaat Goiás aufgenommen. Die Lagerstätte weist vergleichsweise hohe Anteile schwerer Seltener Erden auf, die aufgrund der Einführung von Exportauflagen durch China weltweit vermehrtes Interesse auf sich ziehen.
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