Kritische Rohstoffe im Fokus einer neuen Vereinbarung.
Die USA und Usbekistan wollen ihre Zusammenarbeit vertiefen. Am Mittwoch wurde dazu in Washington, D.C. eine Rahmenvereinbarung getroffen, die gemeinsame Investments in Energie, Infrastruktur und kritische Rohstoffe unterstützen soll. Bei letztgenannten werde die gesamte Wertschöpfungskette vom Abbau bis zur Weiterverarbeitung im Fokus stehen, so die staatliche Entwicklungsfinanzierungsbank der USA, DFC, in einer Pressemitteilung.
Usbekistan ist bereits ein wichtiger Produzent kritischer Rohstoffe wie Rhenium, hinzu unter anderem Uran, Tellur und Indium, so der geologische Dienst der USA (PDF). Der USGS sieht zudem großes Potential bei Wolfram (PDF). Schon 2024 war eine engere Zusammenarbeit im Rohstoffbereich vereinbart worden. Die USA suchen zudem die Kooperation mit den anderen zentralasiatischen Staaten, wobei der Bergbausektor weit oben auf der Agenda steht.
China und Russland gehören derzeit zu den wichtigsten Handelspartnern der zentralasiatischen Staaten, wobei ihre relative Bedeutung je nach Land und Handelsstruktur variiert.
Photo: iStock/Oleksii Liskonih



