Separation schwerer Seltener Erden in Estland wird vorangetrieben.
Neo Performance Materials hat seine Ergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vorgelegt. Während das Schlussquartal von rückläufigen Umsätzen geprägt war, zeigt sich auf Jahressicht eine verbesserte Profitabilität.
Der Umsatz lag im vierten Quartal bei 120,3 Mio. US-Dollar und damit unter dem Vorjahreswert. Auch das operative Ergebnis ging deutlich zurück. Auf Gesamtjahresbasis konnte das kanadische Unternehmen jedoch leicht wachsen und vor allem die Profitabilität steigern: Das bereinigte EBITDA kletterte auf 75,6 Mio. US-Dollar, während sich der Nettogewinn deutlich verbesserte.
Strategisch treibt das Unternehmen den Ausbau seiner Wertschöpfung außerhalb Chinas voran. Dazu zählen insbesondere der Ausbau der europäischen Magnetproduktion sowie Investitionen in die Verarbeitung schwerer Seltener Erden in Estland, wo Neo bereits eine Raffinerie für leichte Seltene Erden und seit September 2025 eine Fabrik für Permanentmagnete betreibt. Der Verkauf der chinesischen Anlagen zur Separierung Seltener Erden im vergangenen unterstreicht diese Neuausrichtung.
Für 2026 zeigt sich Neo vorsichtig optimistisch und erwartet ein bereinigtes EBITDA von 75 bis 80 Mio. US-Dollar, also in etwa auf Vorjahresniveau.
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