Präsidenten Lula und Lee wollen mehr Kooperation bei Rohstoffen und anderen Themen.
Nach Indien will Brasilien auch mit Südkorea stärker bei kritischen Rohstoffen kooperieren, berichtet unter anderem die Korea Times. Auf einem Gipfeltreffen in Seoul haben sich Staatspräsident Luiz Inácio Lula und sein Amtskollege Lee Jae Myung auf einen Vierjahresplan geeinigt, der eine vertiefte Zusammenarbeit bei strategisch wichtigen Ressourcen, Umweltthemen, aber auch Kultur vorsieht. Beide Länder könnten ein perfect match sein, denn Brasilien besitzt diejenigen Rohstoffe, die Südkorea für seine Industrie braucht, so etwa Seltene Erden. Das asiatische Land könnte im Gegenzug technologisches Wissen liefern. Lula nannte als Beispiel vor allem die Halbleiterindustrie, eine Branche, in der Südkorea weltweit eine führende Position einnimmt.
Gesprochen wurde in Seoul auch über die Wiederaufnahme der Verhandlungen über ein Abkommen Südkoreas mit den Mercosur-Staaten, zu denen neben Brasilien Argentinien, Bolivien, Paraguay und Uruguay gehören. Die Gespräche dazu sind 2021 unterbrochen worden.
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