Laut Medienbericht Treffen in der kommenden Woche.
Um das Thema Seltene Erden ist es in den letzten Wochen etwas ruhiger geworden, schon bald könnte sich das allerdings ändern. Wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Insider berichtet, sollen am 12. Januar die Finanzminister der G7-Staaten in Washington, D.C. zusammentreffen und die Versorgungslage bei diesen kritischen Rohstoffen besprechen.
Die sieben Nationen (Deutschland, Frankreich, Italien, Japan, Kanada, das Vereinigte Königreich und die Vereinigten Staaten) sind allesamt stark von Importen Seltener Erden aus China abhängig, vor allem die USA treiben derzeit den Aufbau einer eigenen Industrie an.
Im September gab es erste Berichte, wonach Vertreter der G7, aber auch der Europäischen Union, die in dem Zusammenschluss einen Beobachterstatus hat, Gespräche führen. Ein Aspekt waren Preisgarantien für nicht-chinesische Bergbaukonzerne, um die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Vorbild dafür war mutmaßlich der Deal zwischen MP Materials und dem US-Verteidigungsministerium im vergangenen Sommer. Hieran orientiert sich auch das Modell, das derzeit in Australien diskutiert wird, um die Seltenerdindustrie des Landes weiter zu stärken. Neben Mindestpreisen soll es nach Wunsch der Politik jedoch auch einen Mechanismus geben, der bei Überschreiten von Preismarken einen Anteil an den Einnahmen garantiert.
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