Die geopolitischen Spannungen rund um den Iran prägen derzeit die internationalen Märkte – mit spürbaren Folgen für Rohstoffe und globale Lieferketten. Gleichzeitig wurden in dieser Woche wichtige Fortschritte beim Aufbau und der Diversifizierung alternativer Bezugsquellen erzielt. Welche Entwicklungen dabei besonders relevant sind, lesen Sie in unserem aktuellen Roundup.
Seltene Erden: Energy Fuels produziert erfolgreich Terbiumoxid
Erstmals seit Jahrzehnten hat ein US-Unternehmen wieder Terbium produziert: Energy Fuels meldet die Herstellung von hochreinem Terbiumoxid in seiner White-Mesa-Anlage im Bundesstaat Utah. Die Produktion erfolgte zunächst im Pilotmaßstab, nachdem zuvor bereits Dysprosiumoxid erfolgreich gewonnen worden war. In den kommenden Monaten plant das Unternehmen, die Produktion beider Materialien in den kommerziellen Maßstab zu überführen.
Zum Artikel.
Freihandelsabkommen kann kommen: EU und Australien rücken näher zusammen
Seit Sommer 2018 führen die EU und Australien Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen. Am Dienstag melden beide Seiten nun den Abschluss der Gespräche, die nächsten Schritte zur Umsetzung können folgen. In der Praxis bedeutet das Abkommen für Australien einen deutlich leichteren Zugang zum europäischen Absatzmarkt. Europa erhofft sich zudem die bessere Absicherung von Lieferketten für kritische Rohstoffe wie Lithium, Mangan oder Aluminium. Australien ist zudem Heimat das Seltenerdproduzenten Lynas.
Zum Artikel.
Seltenerdmetalle: Lynas und LS Eco Energy wollen kooperieren
Der australische Bergbaukonzern Lynas – wichtigster Produzent Seltener Erden außerhalb Chinas – will entlang der Lieferkette für diese kritischen Rohstoffe mit dem südkoreanischen Unternehmen LS Eco Energy Ltd kooperieren. Laut einer am Donnerstag bekanntgegebenen Vereinbarung soll Lynas Seltenerdoxide in einer neuen Anlage von LS Eco Energy in Vietnam zu Metallen weiterverarbeiten lassen.
Zum Artikel.
Zukunftsforum Edelmetalle 2026: Zwischen Volatilität, Strategie und Innovation
Bleibt Gold der sichere Hafen in unruhigen Zeiten? Und welche Trends zeigen sich bei den anderen Edelmetallen? Dies waren nur einige der Fragen, die vom 22. bis 24. März im Kap Europa in Frankfurt am Main diskutiert wurden. Im Rahmen des zweiten Zukunftsforums Edelmetalle kamen dort Vertreter aus Industrie, Finanzsektor und Handel zusammen.
Zum Artikel.



