MP Materials aus den USA und der australische Konzern Lynas gelten als Hoffnungsträger für die westlichen Lieferketten Seltener Erden. In dieser Woche haben beide Zahlen zur Geschäftsentwicklung vorgelegt. – Die Details finden Sie in unserem Roundup.
MP Materials: Staatliche Unterstützung wirkt, kostet zunächst aber Umsatz
Mit MP Materials hat am Donnerstag der zweite große westliche Player der Seltenerdindustrie Zahlen zur Geschäftsentwicklung veröffentlicht. Im vierten Quartal 2025 hat das Unternehmen wieder die Gewinnzone erreicht, muss jedoch einen Umsatzrückgang von 14 Prozent im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum ausweisen.
Zum Artikel.
Nachfrage nach Seltenen Erden steigt: Lynas steigert Umsatz und Gewinn
Die westliche Industrie sucht nach Alternativen zu Seltenen Erden aus China, davon profitiert offenbar auch der australische Konzern Lynas. Dieser weist in seinen heute vorgelegten Halbjahreszahlen eine deutliche Steigerung bei Umsatz, operativer Ertragskraft und Gewinn aus. Analysten hatten allerdings noch mehr erwartet.
Zum Artikel.
Seltene Erden: Indien und Brasilien wollen Chinas Dominanz entgegentreten
Brasilien und Indien wollen im Bereich kritischer Mineralien wie Seltener Erden enger zusammenarbeiten. Das Abkommen soll zur Schaffung neuer, widerstandsfähiger Lieferketten beitragen, sagte Indiens Premierminister Narendra Modi, der den brasilianischen Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva zu einem dreitägigen Staatsbesuch empfangen hatte.
Zum Artikel.
K-Pop, Halbleiter und Seltene Erden: Brasilien und Südkorea suchen Nähe
Nach Indien will Brasilien auch mit Südkorea stärker bei kritischen Rohstoffen kooperieren, berichtet unter anderem die Korea Times. Auf einem Gipfeltreffen in Seoul haben sich Staatspräsident Luiz Inácio Lula und sein Amtskollege Lee Jae Myung auf einen Vierjahresplan geeinigt, der eine vertiefte Zusammenarbeit bei strategisch wichtigen Ressourcen, Umweltthemen, aber auch Kultur vorsieht.
Zum Artikel.
Lithium, Platin und mehr: Simbabwe verbietet Export von unverarbeiteten Mineralien
Simbabwe hat mit sofortiger Wirkung den Export aller unverarbeiteten Mineralien und von Lithiumkonzentraten ausgesetzt – ein Schritt, der die heimische Verarbeitung und Wertschöpfung fördern soll. Das Land ist Afrikas größter Produzent des Batterierohstoffs Lithium und einer der weltweit bedeutendsten Produzenten von Platingruppenmetallen.
Zum Artikel.



