Die Rohstoffwoche – Die wichtigsten Nachrichten aus KW 04

von | 23. Jan. 2026 - 17:00 | Wirtschaft

Neue Exportzahlen aus China haben diese Woche einmal mehr die Volatilität der Rohstoffmärkte vor Augen geführt. Für Schlagzeilen sorgten unterdessen auch Übernahmepläne durch das US-Unternehmen Energy Fuels und ein Gesetzesentwurf aus der EU. 

China: Daten zum Export kritischer Rohstoffe für Dezember 
Die chinesischen Zollbehörden haben am Dienstag eine Reihe von Daten zum Außenhandel mit kritischen Rohstoffen und aus ihnen hergestellten Komponenten veröffentlicht. Wie volatil die Märkte tatsächlich sind, zeigte bei Gallium, Terbium und Co. jedoch vor allem der Jahresvergleich. 
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Lynas steigert Umsatz trotz Produktionsrückgang 
Lynas, der wichtigste Produzent Seltener Erden außerhalb Chinas, hat Quartalszahlen vorgelegt. Der australische Bergbaukonzern meldet eine Umsatzsteigerung, obwohl die Produktion rund 30 Prozent unter dem Niveau des Vorquartals lag. Lynas führt dies unter anderem auf höhere Preise für das Magnetmaterial Neodym-Praseodym zurück. Weniger positive Nachrichten gibt es hingegen bezüglich der geplanten US-Verarbeitungsanlage für schwere Seltene Erden zu vermelden. 
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Energy Fuels übernimmt Australian Strategic Materials 
Energy Fuels, ein US-Produzent von Uran und Seltenen Erden, plant die Übernahme des australischen Bergbauunternehmens Australian Strategic Materials (ASM). Nach Angaben des Unternehmens soll dadurch der größte Produzent außerhalb Chinas entstehen, der die gesamte Wertschöpfungskette von der Mine bis zum Metall abdeckt. 
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„Made in Europe“: EU plant Gesetz zur Stärkung der Industrie 
Die Europäische Kommission will am 28. Januar den Industrial Accelerator Act (IAA) vorstellen, einen Gesetzesentwurf zur Stärkung der heimischen Industrie. Kern ist ein „Made in Europe“-Ansatz, um EU-Fördermittel und öffentliche Auftragsvergabe an eine Produktion innerhalb Europas zu knüpfen. Ferner enthält der Entwurf Regelungen zu ausländischen Investitionen und zur Bevorratung kritischer Rohstoffe. 
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CRMA: Über 160 Bewerbungen für strategische Projekte eingereicht 
Über 160 Bewerbungen sind für strategische Projekte im Rahmen des Critical Raw Materials Acts der EU eingegangen. Diese Vorhaben können von beschleunigten Genehmigungsverfahren und Unterstützung beim Zugang zu Finanzmitteln profitieren. In der ersten Ausschreibungsrunde wurden 2025 bereits 60 Projekte im In- und Ausland ausgewählt. 
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