Steigende Nachfrage nach Seltenen Erden aus nicht-chinesischer Produktion soll bedient werden.
Der australische Bergbaukonzern Lynas – wichtigster Produzent Seltener Erden außerhalb Chinas – will entlang der Lieferkette für diese kritischen Rohstoffe mit dem südkoreanischen Unternehmen LS Eco Energy Ltd kooperieren. Laut einer am Donnerstag bekanntgegebenen Vereinbarung (PDF) soll Lynas Seltenerdoxide in einer neuen Anlage von LS Eco Energy in Vietnam zu Metallen weiterverarbeiten lassen. Wie Reuters berichtet, ist der Betriebsstart für das vierte Quartal 2026 vorgesehen.
Die dort produzierten Metalle könnten anschließend in den USA für die Herstellung von Permanentmagneten genutzt werden, wo die Muttergesellschaft LS Cable & Systems eine entsprechende Fabrik plant. Diese Magneten sind für zahlreiche Technologien von Elektromobilität bis hin zu Windkraft von Bedeutung.
Durch die Partnerschaft will Lynas die steigende Nachfrage nach Seltenen Erden aus nicht-chinesischer Herstellung bedienen und seine Produktionskapazitäten erweitern. Dabei soll die Priorität zunächst auf Samarium liegen, das Lynas erst seit kurzem anbietet. Dieses Element ist insbesondere in militärischen Anwendungsfeldern relevant.
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