Europa könnte vom Zugang zu kritischen Rohstoffen verbessern.
Seit Sommer 2018 führen die EU und Australien Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen. Am heutigen Dienstag melden beide Seiten nun den Abschluss der Gespräche, die nächsten Schritte zur Umsetzung können folgen. In der Praxis bedeutet das Abkommen für Australien einen deutlich leichteren Zugang zum europäischen Absatzmarkt. Europa erhofft sich zudem die bessere Absicherung von Lieferketten für kritische Rohstoffe wie Lithium, Mangan oder Aluminium. Australien ist zudem Heimat das Seltenerdproduzenten Lynas. Darüber hinaus enthält das Abkommen Regeln zu nachhaltigem Handel, Arbeitsstandards und Klimaschutz.
Als nächster Schritt werden die finalen Vertragstexte veröffentlicht und durch die EU-internen Verfahren geprüft, bevor der Rat der EU und das Europäische Parlament zustimmen müssen. Parallel dazu muss Australien das Abkommen national ratifizieren. Erst nach Abschluss dieser Verfahren auf beiden Seiten kann das Freihandelsabkommen offiziell in Kraft treten.
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