Die Rohstoffwoche – Die wichtigsten Nachrichten aus KW 02

von | 9. Jan. 2026 - 17:00 | Wirtschaft

Die erste volle Woche des neuen Jahres hat bereits mehrere bedeutende Entwicklungen gebracht. Chinas Verschärfung der Exportkontrollen für Dual-Use-Güter mit Ziel Japan hat den Druck auf die industriellen Lieferketten des Landes erneut erhöht. Die australische Regierung erwägt derweil die Einführung von Preisunter- und -obergrenzen, um die heimische Seltenerdindustrie zu unterstützen. Die Details finden Sie in unserem Roundup.  

G7 rücken die Versorgung mit Seltenen Erden erneut in den Fokus 
In den vergangenen Wochen ist es um das Thema Seltene Erden etwas ruhiger geworden – doch das dürfte sich bald ändern. Wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Insider berichtet, wollen die Finanzminister der G7-Staaten am 12. Januar in Washington, D.C. zusammentreffen, um über die Versorgungslage bei diesen kritischen Rohstoffen zu beraten. 
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China verschärft Exportkontrollen für Dual-Use-Güter nach Japan 
China hat am Dienstag die Exportkontrollen für Dual-Use-Güter nach Japan verschärft. Jegliche Ausfuhren, die den japanischen Militärsektor stärken könnten, sind nach Mitteilung des Handelsministeriums mit sofortiger Wirkung verboten. Hintergrund dieses Schritts dürften die wachsenden Spannungen zwischen Peking und Tokio sein. 
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Australien plant strategische Rohstoffreserve – inklusive Preisgarantien   
Australien plant eine strategische Rohstoffreserve. Dazu hat der heimische Verband der Bergbau- und Explorationsunternehmen jetzt ein Konzeptpapier vorgelegt, in Auftrag gegeben von der Regierung. Der Entwurf konzentriert sich auf Seltene Erden und skizziert ein Modell zur Absicherung der Produktion: Durch garantierte Preisunter- und Preisobergrenzen soll das Investitionsrisiko für Projekte unterstützt werden. 
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Colossus: Erneute internationale Unterstützung für Seltenerdprojekt in Brasilien 
Australiens Exportkreditagentur hat dem Bergbauunternehmen Viridis Mining and Minerals Unterstützung für dessen Seltenerdprojekt Colossus in Brasilien angeboten. Bis zu 50 Millionen US-Dollar könnten für die Weiterentwicklung bereitgestellt werden. Für Viridis wäre dies bereits die vierte Förderung durch eine staatliche Finanzierungsinstitution. 
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