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Freitag, 15. Mai 2026

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Seltene Erden

Seltene Erden: Millioneninvestition für Recycling- und Raffinerieanlage in Frankreich

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Frankreich und Japan investieren bis zu 216 Millionen Euro.

Der Süden Frankreichs könnte bis Ende des kommenden Jahres ein wichtiges Zentrum der Seltenerdindustrie werden. Das französische Unternehmen Caremag wird im  Département Pyrénées-Atlantiques eine Anlage für das Recycling und die Raffinierung von Seltenen Erden errichten. Wie am Montag bekannt gegeben wurde, wird die französische Regierung das Vorhaben mit 106 Millionen Euro unterstützen. Bis zu 110 Millionen Euro stellen die japanische  Organisation für Metall- und Energiesicherheit (JOGMEC) und die Iwatani Corporation mit Sitz in Osaka bereit.

Die Jahresproduktion soll nach Angaben von Caremag 600 Tonnen Dysprosium- und Terbiumoxid sowie 800 Tonnen Neodym- und Praseodymoxid betragen. Das Projekt stellt laut Frédéric Carencotte, Präsident von Caremags Mutterkonzern Carester, einen wichtigen Schritt in Richtung Europas Unabhängigkeit bei Seltenen Erden für Permanentmagnete dar. Wie viel Material der europäischen Industrie bereitgestellt wird, bleibt vorerst unklar, denn Teil des in dieser Woche geschlossenen Deals ist eine langfristige Liefervereinbarung zur Versorgung Japans mit schweren Seltenen Erden. Konkrete Mengenangaben wurden dabei nicht genannt.

Photo: TRADIUM GmbH

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