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Freitag, 15. Mai 2026

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Lithium Symbolbild

Rohstoffe: Mehr Zusammenarbeit zwischen Argentinien und Frankreich 

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Gute Nachrichten für das Freihandelsabkommen zwischen EU und Mercosur? 

Die Staatspräsidenten von Argentinien und Frankreich streben eine engere Zusammenarbeit bei kritischen Rohstoffen an. Am Rande der UN-Ozeankonferenz in Nizza haben sich laut Buenos Aires Times Javier Milei und sein Amtskollege Emmanuel Macron über ein bilaterales Abkommen zur Förderung kritischer Mineralien ausgetauscht. Damit sollen französische Investitionen und Finanzierungen in die Förderung von Lithium und Kupfer angestoßen sowie gemeinsame Forschungsprojekte zur Entdeckung neuer Mineralvorkommen in Argentinien ermöglicht werden. Weiteres Thema war der Ausbau der Kernenergie in dem südamerikanischen Land, Frankreich bietet sich dabei als Partner an, wie die argentinische Zeitung Perfil schreibt.  

Das seit vielen Jahren geplante Freihandelsabkommen zwischen den Mercosur-Ländern (Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay) und der Europäischen Union wurde in Nizza ebenfalls besprochen. Gegen das Vorhaben, das für Europa einen deutlich besseren Zugang zu kritischen Rohstoffen bedeuten könnte, regt sich vor allem in Frankreich Widerstand, wo die Bauern Konkurrenz durch billigere Agrarprodukte aus Südamerika befürchten. Mit einigen Anpassungen könnte das Freihandelsabkommen jedoch noch bis Jahresende unterzeichnet werden, so Perfil weiter. 

Photo: filrom via Canva

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